Eure Fragen – unsere Antworten

In letzter Zeit erreichen uns immer häufiger Fragen per E-Mail, WhatsApp und PN´s aus sozialen Netzwerken… Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, eine F.A.Q.-Reihe zu starten, indem wir die eine oder andere, direkt hier im Blog beantworten. Denn, manchmal liegt einem eine Frage auf der Zunge doch man traut sich nicht, sie zu stellen.

 

5 erste Fragen, die viele Kollegen brennend interessieren:

 

Frage Nr. 1: Wie bringt ihr eure Paare dazu, das Fotoshooting auf den späten Nachmittag zu verlegen?

Um ehrlich zu sein, überhaupt nicht! Wir unternehmen nicht einmal den Versuch, das Paar von Vor- oder Nachteilen einer bestimmten Uhrzeit zu überzeugen. Wir sind der Meinung, dass dieser Tag dem Brautpaar gehört und richten uns ausschließlich nach ihrem zeitlichen Rahmen. Sie sollen ihre Hochzeit in vollen Zügen genießen und wir sind für jede Lichtsituation vorbereitet, das erzeugt ein tiefes Vertrauen.

 

Frage Nr. 2: Ihr gebt immer wieder Tipps zu Available Light Aufnahmen. Wie sieht es mit künstlichem Licht aus? Blitzt ihr überhaupt nicht oder wie macht ihr das bei wenig Licht?

Wenn es für unsere Kameras zu dunkel wird, dann blitzen wir natürlich auch! Meistens erst zu später Stunde während der Party. Hier findet ein externer Blitz von Canon sowie ein Einbeinstativ von Manfrotto seinen Einsatz.

Wir legen großen Wert darauf, die Lichtstimmung für unsere Brautpaare so festzuhalten, wie sie an diesem Tag auch tatsächlich war.

Bei einer romantischen Trauung im Gewölbe, also zum Teil nur bei Kerzenschein – wird bei uns auch nicht geblitzt, sondern lediglich die ISO und die Verschlusszeit angepasst. Das Brautpaar hat sich diese gemütliche Atmosphäre  gewünscht – warum sollen wir dann die Szene mit Blitzen unnötig aufhellen bzw. stören? Und, was sagen Brautpaare dazu? Nun, das ist einer der Gründe warum sie uns buchen.

 

Frage Nr. 3: Was macht ihr mit einer kräftig gebauten Braut? Auf euren Fotos sind sie immer so schlank!

Vielen lieben Dank! Das freut uns riesig, dass wir diesen Eindruck erwecken, denn unsere Bräute sind keine Models und auch nicht alle mit Konfektionsgröße 34/36 unterwegs. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um eine Braut “schlanker” zu fotografieren, ihre Kurven zu kaschieren oder Problemzonen zu verstecken.

Die Faustregel lautet:

Alles was hell ist, kommt in den Vordergrund, alles was dunkel ist rückt in den Hintergrund.

Deshalb drehen Frauen mit starken Kurven ihren Körper Richtung Schatten, dass lässt sie optisch um einiges schlanker erscheinen. Auch beim Posing gibt es zahlreiches zu beachten, wie z. B. die Hüfte nach hinten kippen…

Mit den richtigen Kenntnissen ist jeder Fotograf in der Lage, eine Braut um ein paar Kilos zu erleichtern, ohne Einsatz von Photoshop.

 

Frage Nr. 4: Bei euren Webinaren zeigt ihr anhand von Beispielen, worauf ihr alles achtet und ich stelle es mir recht kompliziert vor, das alles zu merken. Ist es nicht so, dass auf einer Hochzeit die Emotionen wichtiger sind, als ein perfektes Bild?

Mal eine Gegenfrage: warum wünschen sich Bräute eine schöne Hochzeitstorte? Ist es nicht viel wichtiger, dass sie lediglich schmeckt?

Eine Hochzeit ist voll von Emotionen!  Es ist nicht so, dass erst ein Fotograf die Emotionen schafft. Sie sind all gegenwärtig:

  • Brautvater, der seine Glückstränen nicht zurückhalten kann
  • Der stolze Blick einer Bräutigam-Mama
  • strahlende Braut von lachenden Brautjungern umringt
  • ….

Wir vertreten die Meinung:  Hochzeitsfotografie setzt Kenntnisse und Fertigkeiten voraus, einfach drauf los zu knipsen kriegt jeder Onkel Bob hin.

Der Aufbau einer Komposition, Licht, Perspektive, Positionierung vom Paar bei Portraits, Gruppenfotos, Reportage während der Trauung… usw. All das gehört zur professionellen Hochzeitsfotografie. Je besser ein Fotograf sich mit den Fertigkeiten auskennt, desto aufregender kann er die Story mit seiner Kamera einfangen. Nicht zu vergessen, parallel zu zum Wissen steigt auch die Höhe seiner Gage!

 

Frage Nr. 5: Ich habe euren Newsletter zum Thema: Fotografieren in Innenräumen gelesen, fand ihn sehr hilfreich und inspirierend, um mal etwas anderes auszuprobieren. Fotografiert ihr hauptsächlich in geschlossenen Räumen oder auch mal Draußen?

Natürlich fotografieren wir auch draußen: wahrscheinlich 80% unserer Brautpaar Fotosessions beginnen in einem schönen Park, meistens direkt am Hotel. Das Brautpaar bekommt 5 Minuten für einander und geht eine kleine Runde spazieren, ohne den sonstigen Anhang links und rechts…

Im Anschluss sorgen wir für eine gute Balance zwischen Innen- und Außenaufnahmen. Das ist auch ein weiterer Grund warum uns Paare buchen: wir halten auf Bildern fest wo sie geheiratet haben. Knapp 50% des Hochzeitsbudgets verschlingt die Location: für Sekt, Kanapees, Blumen, Essen und Getränke. Und das alles nur für einen Tag, da sollten dem Paar wenigstens schöne Bilder bleiben.

Das Brautpaar entscheidet sich für eine schöne Location mit großartigem Ambiente, das bauen wir gerne in die Hochzeitsreportage mit ein. Denn mal ehrlich, einen Park kannst du überall finden, das Brautpaar in einem fantastischen 5* Hotel zu fotografieren – diese Möglichkeit fällt einem nicht jeden Tag in den Schoß.

In unserem Portfolio sind dementsprechend viele Bilder zu finden, die verstärkt das Ambiente zeigen – sie ziehen weitere Kunden an.

 

Viele Wege führen nach Rom!

Oder wie wir immer sagen: es gibt zahlreiche Rezepte für einen leckeren Braten. Man muss nur seinen eigenen Weg bzw. Rezept finden. Entspricht er auch den persönlichen inneren Werten, führt er automatisch zum Erfolg!

Das war ein kleiner Einblick in unsere Arbeit, sollte dich ein anderes Thema brennend interessieren, schreib uns an: mail@christinaeduard.de

 

Wir freuen uns von dir zuhören!

Deine Christina und Eduard
Wedding Photographer

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