Übung macht den Meister

Willkommen im nächsten Artikel, mit dem beliebten Thema: Portfolio aufbauen.

Schließlich muss ja jeder irgendwo anfangen, ganz gleich ob du dich im Bereich Fotografie umorientierst oder komplett neu einsteigst.

Um dein Portfolio aufzubauen, musst du nicht gleich tief in die Tasche greifen. Für Übungszwecke reicht am Anfang deine vorhandene Kamera. Falls du noch keine besitzt, kannst du sie auch ausleihen, einschließlich Objektive. Zu diesem Thema haben wir einen Beitrag geschrieben, schau rein: Kostenpunkt Fotoausrüstung.

12 Tipps für dich, um dein Portfolio aufzubauen

1. Finde geeignete Models. In deinem Freundes,- und Verwandtenkreis findet sich ganz bestimmt jemand, der sehr gerne und mit viel Freude zur Verfügung steht.

2. Schau dich nach Visagisten und Friseuren um, jemand der vielleicht noch am Anfang steht. Wo? In der Model-Kartei, bei Facebook oder auf Instagram. Vielleicht in deiner Familie? Frag einfach rum…

3. Nimm dir 2 mal in der Woche Zeit für Fotoshootings. Wie heißt es doch so schön? Übung macht den Meister, außerdem macht es einen Riesenspaß.

4. Zu jeder Fotosession bereitest du dich ausführlich vor: Welche Ideen möchtest du umsetzen? Bildmaterial zur Inspiration lässt sich auf Pinterest wunderbar sammeln.

5. Du brauchst kein teures Studio einzurichten. Sammle deine Erfahrungen on Location: im Park, Spielplatz, Schlossgelände, Strand und in Wohninnenräumen.

6. Komm zur jeder Location etwa 30 min. früher. Das räumt dir genügend Zeit ein, um sich umzuschauen, nach schönem Licht und interessanten Blickwinkeln zu suchen.

7. Bearbeite das entstandene Bildmaterial noch in der selben Woche und reiche es an dein Team weiter. Geh mit der Retusche sorgsam um!

• Hier gilt eher die Regel: weniger ist mehr.

Falls du Lightroom nutzt, so empfehlen wir dir eine gut sortierte Sammlung von Presets anzulegen, das erhöht die Effizienz der Bildbearbeitung von Anfang an. Ein Fotograf ist zum Fotografieren da, nicht zum stundenlangen Retuschieren.

8. Bilder kommen als Abzug am schönsten zur Geltung.

Bei Amazon gibt es einige Anbieter für Portfolio Mappen. Eine weitere Möglichkeit, Fotos erheblich aufzuwerten sind die so genannten Passepartouts. In diesem Beitrag findest du unsere Empfehlung: LIEBLINGSFOTOS IM PASSEPARTOUT

Auf Fotografenpapier in der Größe 20 x 30 cm erzielst du eine große Wirkung. Trage deine Mappe immer bei dir z.B. im Handschuhfach, Laptop Tasche, oder Handtasche. So sind deine Bilder immer griffbereit.

9. Vergebe allen Bilder, vor der Abgabe an Kunden, sinnvolle Namen. Auf diese Art kann Google schon mal damit beginnen, sich deinen Namen zu “merken”, um es bei Suchanfragen nach Location mit aufzuführen.

Unser  Tipp: Location, Stadt, Shootingart + dein Name
z.B. Schloss_Biebrich_Wiesbaden_Hochzeit_Fotograf_Max_Mustermann

10. Nur die BESTEN Bilder kommen weiter, sei lieber kritisch bei deiner Auswahl.

11. Zeige deine Ergebnisse in sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram, Pinterest usw…
Schreibe auch ein paar Zeilen dazu: Was hat dich zu diesem Bild inspiriert? Wer war alle dabei? Es hat ganz bestimmt  viel Spaß gemacht… usw…

Denke daran: alle Beteiligten auf Bildern zu markieren, das erhöht deine Reichweite!

12. Lass auch deine Freunde, Arbeitskollegen, Bekannte und Verwandte an deinen Werken teilhaben, zeig sie ihnen.  Warte nicht bis sie selbst fragen. Denn auch sie erhöhen deine Empfehlungsrate, weil sie dich persönlich kennen.

Manchmal braucht es seine Zeit, um erste Früchte zu tragen, doch schon allein der Weg zum Ziel wird dir ganz viel Freude bereiten.

Wir wünschen dir viel Erfolg!

Deine Christina und Eduard
Wedding Photographer

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